Nacht des Impfens

06.11.2026

Impfen nach Feierabend!

Nach Ladenschluss ist vor dem Impfstart: Wie das ganze Team die Lange Nacht des Impfens trägt

Am 12. November 2026 findet bundesweit die vierte Lange Nacht des Impfens statt. Teilnehmende Apotheken und weitere Impfstellen verlängern ihre Öffnungszeiten und bieten Impfungen gegen Grippe und COVID-19 an – je nach Standort mit Termin oder spontan.¹

Die Idee dahinter ist einfach: Wer während der üblichen Praxiszeiten arbeitet oder einen zusätzlichen Termin nur schwer in den Alltag integrieren kann, erhält auch nach Feierabend Zugang zu einer Impfung. Für die Apotheke bedeutet dieser Abend allerdings mehr als ein paar zusätzliche Stunden mit geöffneter Tür.

Ein Impfangebot mitten im Alltag

Die Vor-Ort-Apotheke ist vielerorts ohne lange Wege erreichbar. Das macht sie zu einem geeigneten Ort für ein zusätzliches Impfangebot. Kunden können sich über den Ablauf informieren und individuelle medizinische Fragen mit dem impfenden Apotheker oder PTA klären.

PTA sind dabei häufig die ersten Ansprechpersonen. Sie beantworten organisatorische Fragen, erklären, welche Unterlagen benötigt werden, und sorgen dafür, dass Ankommende an der richtigen Stelle weiterbetreut werden. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zu einem Ablauf, der für die Impfwilligen möglichst unkompliziert erscheint.

 

Was im Hintergrund zusammenkommen muss

Bevor die erste Impfung stattfinden kann, müssen Impfstoffe, Unterlagen, Räume und Materialien vorbereitet sein. Termine und spontane Besuche müssen koordiniert werden. Gleichzeitig läuft der normale Apothekenbetrieb weiter: Rezepte werden eingelöst, Akutbeschwerden beraten und Abholungen ausgegeben. Die eigentliche Impfung ist deshalb nur der sichtbare Teil der Aktion. Dahinter steht ein Team, das Aufgaben verteilt, Wartezeiten auffängt und zwischen HV und Impfbereich dafür sorgt, dass beide Abläufe funktionieren.

Mehr als eine verlängerte Öffnungszeit

Die Lange Nacht des Impfens zeigt sehr konkret, was Apotheken vor Ort zur Gesundheitsversorgung beitragen können. Sie stellen nicht nur Arzneimittel bereit, sondern bieten zusätzliche Gesundheitsleistungen dort an, wo Menschen sie gut erreichen können.

Für die PTA und ihre Kollegen bedeutet die Aktion zusätzliche Vorbereitung und einen längeren Arbeitstag. Dass sie möglich wird, ist keine Selbstverständlichkeit. Sie funktioniert, weil Apothekenteams bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und ihren Arbeitsalltag für ein zusätzliches Versorgungsangebot zu erweitern.

Die Lange Nacht des Impfens verdient deshalb nicht nur Aufmerksamkeit als Aktionstag. Sie ist auch ein Anlass, die Menschen in den Apotheken wertzuschätzen, die aus einer guten Idee ein Angebot machen, das vor Ort tatsächlich genutzt werden kann.