Pflichtangaben Renal Care Broschüre

Abseamed 1 000 I.E./0,5 ml/- 2 000 I.E./1 ml/- 3 000 I.E./0,3 ml/- 4 000 I.E./0,4 ml/- 5 000 I.E./0,5 ml/- 6 000 I.E./0,6 ml/- 8 000 I.E./0,8 ml/- 10 000 I.E./1 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze. Wirkstoff: Epoetin alfa. Zus.: 1 Fertigspritze enth. 1 000 I.E./- 2 000 I.E./- 3 000 I.E./- 4 000 I.E./- 5 000 I.E./- 6 000 I.E./- 8 000 I.E./- 10 000 I.E. entspr. 8,4µg/- 16,8µg/- 25,2µg/- 33,6µg/- 42,0µg/- 50,4µg/- 67,2µg/-84,0µg Epoetin alfa. Sonst. Bestandteile: Na-dihydrogenphosphat-Dihydrat; Na-monohydrogenphosphat-Dihydrat; Na-chlorid; Glycin; Polysorbat 80; Salzsäure (z. pH‑Einst.); Na-hydroxid (z. pH‑Einst.); Wasser f. Inj.zwecke. Anw.: z. Behandl. e. symptom. durch e. Nierenerkr. bed. Blutarmut (Anämie) (b. Kindern unter Hämodialyse, b. Erw. unter Hämo- o. Peritonealdialyse, b. Erw. m. schw. Blutarmut, d. sich noch nicht e. Dialyse unterz.); z. Behandl. e. Blutarmut b. Erw., d. e. Chemotherapie ggn. solide Tumore, maligne Lymphome o. multiples Myelom (Knochenmarkkrebs) erhalten u. möglicherw. e. Fremdbluttransfusion benötigen; b. Erw. m. mittelschw. Blutarmut, d. e. Teil ihres Blutes vor e. Operation spenden, welches ihnen dann während o. nach d. Operation wieder gegeben werden kann; b. Erw. m. mittelschw. Blutarmut, denen e. gr. orthopädischer Eingriff bevorsteht (z.B. Einsetzen e. Hüft- o. Knieprothese), um e. event. Bedarf an Fremdbluttransfus. zu vermindern; z. Behandl. e. Blutarmut b. Erw. m. e. Knochenmarkerkr., d. e. schw. Blutbildungsstörung verursacht (myelodysplastische Synd.). Gegenanz.: allerg. Reaktionen ggn. Epoetin alfa o. e. d. gen. sonst. Bestandteile; Pat. b. denen unter e. früheren Behandl. m. e. Produkt, das d. Bildung roter Blutkörperchen anregt (einschl. Abseamed), e. Erythroblastopenie (ungenügende Bildung roter Blutkörperchen i. Knochenmark) diagnostiziert wurde; Pat. d. an Bluthochdruck leiden, d. m. Arzneim. unzureichend eingestellt werden kann; um d. Bildung roter Blutkörperchen anzuregen, wenn keine Eigenbluttransfusion während o. nach e. Operation erhalten werden kann; Pat. b. denen e. gr. planbarer orthopäd. Eingriff (z. B. Hüft- o. Knieoperation) vorgesehen ist u.  diese an e. schw. Herzkrankheit o. Erkr. d. Venen u. Arterien leiden o. vor kurzem e. Herzinfarkt o. Schlaganfall hatten o. keine Arzneim. z. Blutverdünnung einnehmen können. Nebenwirk.: Schw. Hautausschläge, einschließl. Stevens-Johnson-Syndrom u. toxisch epidermaler Nekrolyse (rötliche, zielscheibenartige Punkte o. kreisrunde Flecken, oft m. mittiger Blasenbildung auf d. Rumpf, Ablösen d. Haut, Geschwüre i. Ber. d. Mundes, d. Rachens, d. Nase, d. Genitalien u. d. Augen, oftmals zu Beginn Fieber u. grippeähnl. Symptome); Sehr häufig: Durchfall; Magenverstimmung; Erbrechen; Fieber; Atemwegsstörungen (verstopfte Nase u. Halsschm.) b. noch nicht dialysepflichtigen Pat. m. Niereninsuffizienz. Häufig: erh. Blutdruck; Kopfschm. (insb. plötzliche, stechende migräneartige Kopfschm.); Verwirrtsein o. Anfälle; Blutgerinnsel (einschließl. tiefer Venenthrombose u. Embolie) m. Schmerzen i. d. Brust, Kurzatmigkeit, schmerzhaften Schw. u. Rötungen, meistens d. Beine; Husten; Hautausschläge, d. durch e. allerg. Reaktion bedingt sein können; Knochen- o. Muskelschm.; grippeähnl. Symptome (Kopfschm., Schmerzen i. d. Gelenken, Schwächegefühl, Schüttelfrost, Müdigkeit, Schwindel); Rötung, Brennen u. Schmerzen a. d. Inj.stelle; Anschwellen d. Knöchel, Füße o. Finger; Schmerzen i. d. Armen o. Beinen. Gelegentlich: hoher Kaliumwert i. Blut, d. zu Herzrhythmusstörungen führen kann (b. Dialyse-Pat. sehr häufig); Anfälle; verstopfte Nase o. Atemwegsverengung; allerg. Reaktion; Nesselsucht. Selten: Symptome e. Erythroblastopenie (ungewöhnl. Müdigkeit, Benommenheit, Schwindelgefühl, Kurzatmigkeit); inbes. zu Beg. d. Behandl. Anstieg d. Anz. kl. Blutzellen i. Blut (Blutplättchen, d. normalerweise an d. Bildung von Blutgerinnseln beteiligt sind); schw. allerg. Reaktionen (angeschw. Gesicht, Lippen, Mund, Zunge o. Hals, Schwierigk. b. Schlucken o. Atmen, juckender Hautausschlag (Nesselsucht)); Probleme m. d. Blut, d. Schmerzen, e. dunkle Verfärbung d. Urins o. e. erhöhte Sensibilität d. Haut gegenüber Sonnenlicht (Porphyrie) verursachen können; Blutgerinnsel (Thrombose) i. Dialyseshunt o. i. Hämodialysesystem (b. Hämodialysepat.). Warnhinweise: Arzneim. f. Kinder unzugänglich aufbew. Weit. Einzelh. u. Hinw. s. Fach- u. Gebrauchsinfo. Verschreibungspflichtig. Stand: 07/2025. Zulassungsinhaber: MEDICE Arzneimittel Pütter GmbH & Co. KG, 58638 Iserlohn, www.medice.de

Anti-Kalium Na, Granulat. Wirkst.: Poly(styrol-co-divinylbenzol)sulfonsäure (92:8), Natriumsalz. Zus.: 15 g Granulat enth. 12 g Poly(styrol-co-divinylbenzol)sulfonsäure (92:8), Natriumsalz getrocknet. Natriumgehalt pro Gramm Granulat 76,0 – 92,4 mg. Sonst. Bestandteile: Sorbitol (Ph. Eur.), Aspartam, Vanille-Aroma (enth. Lactose), Gereinigtes Wasser. Anw.: z. Behandl. erhöhter Serum-Kaliumspiegel (Hyperkaliämie). Gegenanz.: allerg. Reakt. gegen Poly(styrol-co-divinylbenzol)sulfonsäure (92:8), Natriumsalz o. e. d. sonst. Bestandt.; Serum-Kaliumspiegel kleiner als 5 mmol/l (Hypokaliämie); erhöhter Serum-Natriumspiegel (Hypernatriämie); zurückhalten v. z. viel Natrium durch verm. Ausscheidung i. Körper; Erkr. m. Einengungen d. Darmes; eingeschrä. Darmtätigkeit; bei stark erhöhtem Blutdruck Einnahme wegen d. erhöhten Natriumaufn. nur m. entspr. Vorsicht u. unter begleit. Kontrolle. Nebenwirk.: starke Magenschm., rektale Schm.; Blähungen, schw. Verstopfung; schw. Übelkeit, Erbrechen; schwarzer, blutiger o. teerartiger Stuhl, Husten v. Blut, Erbrochenes, das wie Kaffeesatz aussieht. Möglich: Erkr. i. Magen-Darm-Bereich (Durchblutungsstörungen d. Magen-Darm Wand (Ischämien), Darmentz. (Kolitis), Geschwürbild. (Ulzerationen) u. Absterben v. Gewebe (Nekrosen) i. Ber. d. Magen-Darm-Traktes, die z. e. Wanddurchbruch führen u. tödl. verl. können; gelegentl. Übelkeit, Durchfall (Diarrhö), Magen-Darm-Unverträglichkeit, Appetitlosigkeit (Anorexie), gelegentl. Erbrechen, Darmverstopfung (Obstipation); bes. b. Kindern i. seltenen Fällen massiver Stuhlverhalt n. Einlauf (rektale Anw.) u. bei Neugeborenen Magen-Darm- Konkremente n. oraler Verabr.;  Blutstühle bei Früh- u. Neugeborenen m. geringem Geburtsgewicht u. d. Anw. v. Austauscherharzeinläufen (e. Zusammenh. m. gleichzeitig verabreichtem Sorbitol als ursächlichem Faktor kann n. ausgeschl. werden); Verengungen d. Darmtraktes); Stoffwechselstörungen (Erniedrigung d. Kaliumwertes (Hypokaliämie), Erhöhung d. Natriumwertes (Hypernatriämie) durch e. z. stark. Austausch v. Kalium gegen Natrium u. eine verm. Natrium- u. Wasserausscheidung; erniedrigte Magnesiumwerte (Hypomagnesiämie) u. Calciumwerte (Hypokalzämie)); Erkr. d. Atemwege (akute Entz. d. Atemwege (Bronchitis, Bronchopneumonie) i. Zusammenh. m. d. An- o. Einatmen v. Partikeln d. Poly(styrol-co-divinylbenzol)sulfonsäure (92:8), Natriumsalzes). Warnhinw.: Arzneim. f. Kinder unzugänglich aufbew.. Weit. Einzelh. u. Hinw. s. Fach- u. Gebrauchsinfo. Verschreibungspflichtig. Stand: 12/2021. Zulassungsinhaber: MEDICE Arzneimittel Pütter GmbH & Co. KG, 58638 Iserlohn, www.medice.de

Calcitriol-Nefro 0,25 μg/- 0,5 μg Weichkapseln. Wirkst.: Calcitriol. Zus.: 1 Weichkapsel Calcitriol-Nefro 0,25 μg bzw. 1 Weichkapsel Calcitriol-Nefro 0,5 μg enthalten 0,25 μg bzw. 0,5 μg Calcitriol. Sonstige Bestandteile: Butylhydroxyanisol, Butylhydroxytoluol, mittelkettige Triglyceride, Gelatine, Glycerol 85 %, Lösung von partiell dehydratisiertem Sorbitol (Ph. Eur.), Eisen(III)-oxid E 172; Calcitriol-Nefro 0,25 µg zusätzlich Titandioxid E171. Anw.: Renale Osteodystrophie bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz zur Korrektur eines gestörten Calcium- und Phosphatstoffwechsels. Gegenanz.: Überempfindlichkeit gegen d. Wirkstoff o. gegen andere Stoffe aus derselben Substanzgruppe o. gegen einen der sonstigen Bestandteile. Alle Erkrankungen, die mit einem erhöhten Calciumgehalt (z. B. Überfunktion der Nebenschilddrüse) im Blut einhergehen. Nebenwirk.: Die Nebenwirkungen sind dosisabhängig u. entsprechen denen bei einer Vitamin-D-Überdosierung beobachteten Nebenwirkungen wie Hyperkalzämie u. Hyperkalzurie (erhöhte Calciumkonzentration in Blut u. Harn). Durch Überdosierung hervorgerufene Hyperkalzämien können über Wochen andauern. Abhängig von Dosis u. Behandlungsdauer kann eine schwere u. lang anhaltende Hyperkalzämie mit ihren Folgen (Herzrhythmusstörungen, Übelkeit, Erbrechen, psychische Symptome, Bewusstseinsstörungen, Kopfschmerzen, Obstipation, neuromuskuläre Erregbarkeit, Polyurie, Polydipsie, Anorexie, Gewichtsverlust, Nierensteinbildung, Nephrokalzinose, extraossäre Verkalkungen, Exsikkose, Somnolenz, Koma) auftreten. Bei gleichzeitiger Hyperkalzämie (Calcium > 10,4 mg/100 ml oder 2,6 mmol/l) u. Hyperphosphatämie (Phosphat > 5,6 mg/100 ml oder 1,8 mmol/l) kann es selten zu Kalkablagerungen in den Weichteilen kommen. Diese sind auf Röntgenaufnahmen sichtbar. Bei empfindlichen Personen können Überempfindlichkeitsreaktionen (Juckreiz, Hautausschlag, Urtikaria u., sehr selten, schwere erythematöse Hauterkrankungen) auftreten. Darreichungsform, Packungsgr.: Calcitriol-Nefro 0,25 μg: 20 Weichkapseln, 50 Weichkapseln, 100 Weichkapseln. Calcitriol-Nefro 0,5 μg: 20 Weichkapseln, 50 Weichkapseln, 100 Weichkapseln. Verschreibungspflichtig. Stand: 09/2020

Calciumacetat-Nefro 500 mg/700 mg/950 mg Filmtabletten. Wirkst.: Calciumacetat. Zus.: 1 Filmtabl. enth.: Calciumacetat 500 mg (entspr. 126,7 mg Calcium). Calciumacetat 700 mg (entspr. 177,4 mg Calcium). Calciumacetat 950 mg (entspr. 240,2 mg Calcium). Sonstige Bestandteile: 500 mg + 700 mg: Mikrokristalline Cellulose, Povidon K 30, Crospovidon Typ A (Ph. Eur.), Magnesiumstearat [pflanzl.] (Ph. Eur.), Saccharose, Hypromellose, Macrogol 6000, Talkum. 950 mg: Maisstärke, Saccharose, Gelatine, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph. Eur.), Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat [pflanzl.] (Ph. Eur.), Hypromellose, Rizinusöl, Saccharin-Natrium, Orangen-Aroma, Talkum. Anw.: Hyperphosphatämie, verursacht durch chron. Niereninsuff. b. Pat. unter Dialysebehandlung. Gegenanz.: Calciumacetat-Nefro 500 mg/700 mg/950 mg darf nicht angewendet werden b. Hypercalcämie oder b. Überempf. gegenüber Calciumacetat oder e. sonst. Bestandteil. Nebenwirk.: Häufig leichte Hypercalcämie m. Muskelschwäche, Bauchschm., Obstipation, Übelkeit, Erbrechen, Aufstoßen, Blähungen, Diarrhö. Gelegentlich anhaltende schwere Hypercalcämie m. event. Lethargie, Desorient., Benommenh., i. extr. Fällen Koma, sowie mögl. Herabsetzen d. Nierenfunkt., Polydipsie, Polyurie, Nephrokalzinose, Nierenkalkabl., Herzrhythmusstörung. Eine Langzeitbehandlung m. hoch dos. Calciumacetat ist m. Hypercalcämie u. extraossären Kalzifikationen einschließl. Herzklappen-, Gefäß- u. Weichteilkalzifikationen/-kalzinosen sowie Calciphylaxie verbunden. Zur Vermeidung dieses Risikos wird empfohlen, die Dosierung v. Calciumacetat so gering wie möglich zu halten und die Einstellung streng an den Serumcalcium- u. Serumphosphatspiegeln auszurichten. Darreichungsform, Packungsgr.: Calciumacetat-Nefro 500 mg: 100 Filmtabl., 200 Filmtabl. Calciumacetat-Nefro 700 mg: 100 Filmtabl., 200 Filmtabl. Calciumacetat-Nefro 950 mg: 100 Filmtabl., 200 Filmtabl. Apothekenpflichtig. Stand: 500 mg/700 mg: 06/2021, 950 mg: 08/2021

CC-Nefro 500 mg Filmtabletten. Zus.: 1 Filmtablette enthält: 500 mg Calciumcarbonat (entspr. 200mg Calcium). Sonstige Bestandteile: Povidon K 30, Crospovidon, hochdisperses Siliciumdioxid, mikrokristalline Cellulose, Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzl.], Talkum, Titandioxid (E 171), Macrogol 6000, Lactose-Monohydrat, Hypromellose, Macrogolstearat 400. Anw.: Erhöhtes Serumphosphat (Hyperphosphatämie) bei chronischer Niereninsuffizienz, insbesondere bei Patienten unter Dialysebehandlung. Gegenanz.: Überempf. gegen d. Wirkstoff o. e. d. sonst. Bestandteile. CC-Nefro darf nicht eingenommen werden bei Hypercalcämie, z. B. infolge Hyperparathyreoidismus, Vitamin-D-Überdosierung, paraneoplastischen Syndromen (bei Bronchialkarzinom, Mammakarzinom, Hypernephrom, Plasmozytom), Knochenmetastasen, Sarkoidose, Immobilisationsosteoporose u. bei Fehlen von freier Salzsäure im Magensaft. CC-Nefro sollte nur unter laufender Überwachung der Calcium- u. Phosphatkonzentrationen im Blut u. Urin angewandt werden bei Niereninsuffizienz, absorptiver o. renaler Hypercalciurie, Nephrocalcinose, Calciumnierensteinen u. Hypophosphatämie. Nebenwirk: Häufigk. nicht bekannt: Bei Niereninsuffizienz u. langfristiger Einnahme hoher Dosen kann es zu Hypercalcämie u. metabolischer Alkalose kommen. Patienten mit chron. Nierenversagen, die CC-Nefro als Phosphatbinder erhalten, können (z. T. hochgradige, nicht vorhersehbare) hypercalcämische Episoden entwickeln. Aus diesem Grund sind konsequent regelmäßige Kontrollen der Serumspiegel für Calcium u. Phosphat unerlässlich. Völlegefühl im Magen durch Bildung v. Kohlendioxid (auch bei Beachtung der empf. Dos.); Verminderung der Phosphatresorption durch Bildung von schwer löslichem Calciumphosphat. Vermehrte Calciumausscheidung im Urin, die eine Steinbildung begünstigen kann (i. d. ersten Monaten d. Gabe v. Calcium); bei Niereninsuffizienz u. langfristiger Einnahme hoher Dosen kann es zu Hypercalciurie kommen. Gefäß- und Weichteilkalzifikationen. Zur Vorbeugung von Weichteil- und Gefäßkalzifikationen wird eine mögl. niedrige Dosierung v. Calciumcarbonat empf., die sich strikt a. d. Serumcalcium- und Serumphosphatspiegeln orientiert. Darreichungsform, Packungsgr.: 100 Filmtabletten, 200 Filmtabletten. Apothekenpflichtig. Stand: 02/2019

FerMed 20 mg/ml Injektions-/Infusionslösung. Wirkst.: Eisen. Zus.: 1 ml FerMed enthält 20 mg Eisen i. Form v. Eisen-Sucrose (Eisen(III)hydroxid-Sucrose-Komplex). Sonst. Bestandteile: Wasser f. Injektionszwecke; Natriumhydroxid-Lösung. Anw.: intravenöse Behandl. eines Eisenmangels, wenn e. (orale) Behandl. mit Eisentabletten nicht möglich ist o. nicht gewirkt hat. Gegenanz.: allerg. Reaktionen gegen d. Wirkstoff o. e. d. sonst. Bestandt.; schwerw. allerg. Überempfindlichkeitsreaktionen gegen andere injizierbare Eisenpräparate; nicht durch Eisenmangel bedingte Anämie; zu viel Eisen im Körper o. Eisenverwertungsstörung. Nebenwirk.: Allerg. Reaktionen: Blutdruckabfall (Schwindelgefühl, Benommenheit, Schwarzwerden v. d. Augen); Gesichtsschwellungen; Atemnot; Juckreiz, Hautausschlag u. Brustkorbschmerzen, die ein Zeichen f. e. potenziell schwerw. allerg. Reaktion namens „Kounis-Syndrom“ sein können. Häufig: Geschmacksveränderungen (metallischer Geschmack); erniedrigter o. erhöhter Blutdruck; Übelkeit; Reaktionen im Bereich d. Injektions-/Infusionsst. (Schmerzen, Reizung, Juckreiz, Bluterguss o. langanhalt. Hautverfärbung nach d. Austreten d. Injektionslösung i. d. Haut). Gelegentlich: Kopfschm. o. Schwindelgefühl; Magenschm. o. Durchfall; Erbrechen; pfeifende Atmung; Atemnot; Juckreiz; Hautausschlag; Muskelzucken, -krämpfe o. -schmerzen; Kribbeln („Ameisenlaufen“); verm. Berührungsempfindlichkeit; Venenentzündung; Hautrötungen, Brennen; Verstopfung; Gelenk-,  Glieder- u. Rückenschm.; Schüttelfrost; Schwäche, Müdigkeit; Anschwellen d. Hände u. Füße; Schmerzen; Anstieg d. Leberenzymspiegel (ALT, AST, GGT) i. Blut; erhöhte Serumferritinwerte. Selten: Ohnmacht; Schläfrigkeit o. Benommenheit; Herzklopfen; Urinverfärbung; Brustschmerzen; vermehrtes Schwitzen; Fieber; Anstieg d. Laktatdehydrogenasespiegel i. Blut. Häufigkeit nicht bekannt: vermindertes Reaktionsvermögen; Verwirrtheit; Bewusstseinsverlust; Angstzustände; Zittern; Anschwellen v. Gesicht, Mund, Zunge o. Rachen m. daraus möglicherw. resultierenden Atembeschwerden; verlangsamter o. beschleunigter Puls; Kreislaufkollaps; Venenentzündung m. daraus resultierender Blutgerinnselbildung; akute Verengung d. Luftwege; Juckreiz; Quaddeln; Hautausschlag; kalte Schweißausbrüche; allg. Krankheitsgefühl; Hautblässe; plötzlich auftretende lebensbedrohliche allerg. Reaktionen (allerg. Schock); grippeähnl. Symptome (gewöhnl. Fieber, Muskel- u. Gelenkschm.), die innerhalb weniger Stunden o. mehrerer Tage n. d. Verabreichung auftreten können. Warnhinweise: Arzneimittel f. Kinder unzugänglich aufbewahren. Weit. Einzelh. u. Hinw. s. Fach- u. Gebrauchsinfo. Verschreibungspflichtig. Stand: 06/2023. Zulassungsinhaber: MEDICE Arzneimittel Pütter GmbH & Co. KG, 58638 Iserlohn, www.medice.de

Nefrocarnit Injektionslösung 1 g/5 ml/- Lösung zum Einnehmen 1 g/3,3 ml. Wirkst.: Levocarnitin. Zus.: Nefrocarnit Injektionslsg: 1 Amp. (5 ml) enth. 1 g Levocarnitin. Sonst. Bestandt.: Wasser f. Injektionszwecke, Salzsäure 36% (zur pH-Einstellung). Nefrocarnit Lsg. zum Einnehmen: 3,3 ml Lsg. (= 1 Messbecher) enth. 1 g Levocarnitin. Sonst. Bestandt.: Gereinigtes Wasser, Sorbitol-Lsg. 70% (nicht kristallisierend), Salzsäure 36% (zur pH-Einstellung), Methyl-4-hydroxybenzoat, Propyl-4-hydroxybenzoat. Warnhinweise: Enthält Sorbitol, Methyl-4-hydroxybenzoat und Propyl-4-hydroxybenzoat. Anw.: Behandlung von Carnitin-Mangel b. Patienten mit dialysebedingten Carnitin Mangel (DCD = Dialysis-related carnitine disorder). Gegenanz.: Überempf. gegenüber d. Wirkstoff o. e. d. sonst. Bestandt. Nebenwirk.: B. therap. übl. Dosierungen v. 1–3 g Levocarnitin werden gelegentl. Übelk. u. Erbr. beobachtet. In sehr selt. Fällen sind nach Verabreichung v. Levocarnitin, oral o. intravenös, Krämpfe aufgetr. B. Pat. m. vorbestehender Krampfneigung wurde über Zunahme d. Häufigk. u./o. Schwere d. Krämpfe berichtet. In sehr seltenen Fällen kann nach längerer Anw. u. hoher Dos. ein fischähnlicher Körpergeruch auftr., orale Lsg: Methyl-4-hydroxybenzoat und Propyl-4-hydroxybenzoat können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch Spätreaktionen hervorrufen. Darreichungsformen, Packungsgr.: Nefrocarnit Injektionslsg. 10 Amp., 25 Amp., 100 Amp. Klinikpack. Nefrocarnit Lsg. zum Einnehmen in 50 ml Flaschen (1 und 3 Flaschen m. 50 ml). Injektionslsg.: Verschreibungspflichtig. Lsg. zum Einnehmen: Apothekenpflichtig. Stand: Injektionslsg.: 11/2018; Lsg. zum Einnehmen 11/2018

Nephrotrans 500 mg, magensaftresistente Weichkapseln. Wirkst.: Natriumhydrogencarbonat. Zus.: 500 mg d. Wirkst. Natriumhydrogencarbonat i. Form e. magensaftresistenten Weichkapsel. Sonst. Bestandteile: Gelbes Wachs, hydriertes Sojaöl (Ph. Eur.), partiell hydriertes Sojaöl (DAB), raffiniertes Rapsöl, (3-sn-Phosphatidyl)cholin aus Sojabohnen, Eisen(II,III)-oxid (E 172), Titandioxid (E 171), Glycerol 85%, Gelatine, Lösung v. partiell dehydratisiertem Sorbitol (Ph. Eur.), Salzsäure 25%, Triethylcitrat (Ph. Eur.), Methacrylsäure-ethylacrylat-Copolymer (1:1) (Ph. Eur.), Polysorbat 80, Natriumdodecylsulfat, Glycerolmonostearat, gereinigtes Wasser. Anw.: z. Behandl. e. stoffwechselbed. Übersäuerung d. Blutes (metabolische Azidose) u. z. Erhaltungstherapie z. Vorb. des erneuten Auftretens e. metabolischen Azidose b. chron. Niereninsuffizienz (eingeschränkte Nierenfunktion). Gegenanz.: allerg. Reakt. gegen Natriumhydrogencarbonat, Soja, Erdnüsse o. e. d. sonst. Bestandt.; zu hohe Alkalispiegel i. Blut (metabolische Alkalose); erniedrigte Kaliumspiegel i. Blut (Hypokaliämie); erhöhte  Natriumspiegel i. Blut (Hypernatriämie); v. Kindern u. 14 Jahren. Nebenwirk.: Sehr selten: allerg. Reakt. auf Sojaöl. Weitere Nebenwirk.: Beschw. i. Magen-Darm-Trakt (Blähungen, Bauchschm.); Langzeitanw. kann d. Bildung v. Calcium- o. Magnesiumphosphatsteinen i. d. Niere begünstigen. Warnhinw.: Arzneim. f. Kinder unzugänglich aufbew.. Weit. Einzelh. u. Hinw. s. Fach- u. Gebrauchsinfo. Verschreibungspflichtig. Stand: 05/2023. Zulassungsinhaber: MEDICE Arzneimittel Pütter GmbH & Co. KG, 58638 Iserlohn, www.medice.de

Nephrotrans 840 mg, magensaftresistente Weichkapseln. Wirkst.: Natriumhydrogencarbonat. Zus.: 840 mg d. Wirkst. Natriumhydrogencarbonat i. Form e. magensaftresistenten Weichkapsel. Sonst. Bestandteile: Gelbes Wachs, hydriertes Sojaöl (Ph. Eur.), partiell hydriertes Sojaöl (DAB), raffiniertes Rapsöl, (3-sn-Phosphatidyl)cholin aus Sojabohnen, Eisen(II,III)-oxid (E 172), Glycerol 85%, Gelatine, Lösung v. partiell dehydratisiertem Sorbitol (Ph. Eur.), Salzsäure 25%, Hypromellose, Hydroxypropylcellulose, Talkum, Polyethylenglykol, Methacrylsäure-ethylacrylat-Copolymer (1:1) (Ph. Eur.), Polysorbat 80, Natriumdodecylsulfat, Propylenglykol, Glycerolmonostearat, gereinigtes Wasser. Anw.: z. Behandl. e. stoffwechselbed. Übersäuerung d. Blutes (metabolische Azidose) u. z. Erhaltungstherapie z. Vorbeugung d. erneuten Auftretens e. metabolischen Azidose b. chron. Niereninsuffizienz (eingeschränkter Nierenfunktion). Gegenanz.: allerg. Reakt. gegen Natriumhydrogencarbonat, Soja, Erdnüsse o. e. d. sonst. Bestandt.; zu hohe Alkalispiegel i. Blut (metabolische Alkalose); erniedrigte Kaliumspiegel i. Blut (Hypokaliämie); erhöhte Natriumspiegel i. Blut (Hypernatriämie); v. Kindern u. 14 Jahren. Nebenwirk.: Sehr selten: allerg. Reakt. auf Sojaöl. Weitere Nebenwirk.: Beschw. i. Magen-Darm-Trakt (Blähungen, Bauchschm.); Langzeitanw. kann d. Bildung v. Calcium- o. Magnesiumphosphatsteinen i. d. Niere begünstigen. Warnhinw.: Arzneim. f. Kinder unzugänglich aufbew.. Weit. Einzelh. u. Hinw. s. Fach- u. Gebrauchsinfo. Verschreibungspflichtig. Stand: 12/2022. Zulassungsinhaber: MEDICE Arzneimittel Pütter GmbH & Co. KG, 58638 Iserlohn, www.medice.de

Phosphonorm 300 mg Hartkapseln. Wirkst.: Aluminium-chlorid-hydroxid-Komplex (9:8:19) 23 H2O. Zus.: 1 Hartkaps. enth.: Aluminium-chlorid-hydroxid-Komplex (9:8:19) 23 H2O 300 mg. Sonstige Bestandteile: Stearinsäure, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), hochdisperses Siliciumdioxid, Titandioxid (E 171), Gelatine, Natriumdodecylsulfat, Macrogol 20000, gereinigtes Wasser. Anw.: Zur Verminderung d. Phosphataufnahme aus d. Darm b. Pat. mit Niereninsuff. u. erhöhten Serumphosphatspiegeln insb. b. Pat. im Dialyseprogramm. Gegenanz.: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff o. einen der sonst. Bestandteile, Hypophosphatämie, Obstipation, Dickdarmstenosen, Säugl. u. Kinder bis zum 3. Lebensjahr , Schwangerschaft. Nebenwirk.: Selten hohe Al.konz. i. Blut, Al.vergift. m. Al.einlagerung i. Nervengewebe (Enzephalopathie), Obstipation, Al.vergift. m. Al.einlagerung i. Knochengewebe (Osteopathie u. –malazie, insbes. b. Kindern), Phosphatverarmung. Darreichungsform, Packungsgr.: 100 Hartkaps., 200 Hartkaps., 500 Hartkaps. (5 x 100) Klinikpack. Apothekenpflichtig. Stand: 01/2021

Sevemed 800 mg Filmtabletten. Wirkst.: Sevelamercarbonat Zus.: Jede Tablette enth. 800 mg Sevelamercarbonat. Sonst. Bestandteil mit bekannter Wirkung: Jede Filmtablette enth. 286,25 mg Lactose-Monohydrat. Tablettenkern: Lactose-Monohydrat, Hochdisperses Siliciumdioxid, Zinkstearat (Ph. Eur.). Filmüberzug: Hypromellose (E464), Diacetylierte Monoglyceride. Anw.: Sevemed ist indiz. z. Behandlung v. Hyperphosphatämie bei erw. Pat., die eine Hämodialyse oder eine Peritonealdialyse erhalten; zur Behandlung v. Hyperphosphatämie bei nicht hämodialytisch behandelten erw. Pat. mit chron. Niereninsuffizienz u. Serumphosphatspiegeln von ≥ 1,78 mmol/l. Sevemed sollte im Rahmen einer Mehrfachtherapie verw. werden, die Kalziumzusätze, 1,25-Dihydroxyvitamin D3 o. ein Analogon desselben z. Kontrolle d. Entw. von renal bedingter Knochenerkrankung enth. könnte. Gegenanz.: Überempfindlichk. gegen d. Wirkstoff o. einen d. sonst. Bestandteile, Hypophosphatämie, Darmobstruktion. Nebenwirk.: Sehr häufig: Übelkeit, Erbrechen, Schmerzen im Oberbauch, Obstipation. Häufig: Diarrhö, Dyspepsie, Flatulenz, Abdominalschmerz. Sehr selten: Überempfindlichk. (Erfahrung. n. d. Markteinf.). Nicht bekannt: Darmobstruktion, Ileus/Subileus, Darmperforation, Gastrointestinalblutung (Erfahrung n. d. Markteinf.), intestinale Ulzeration (Erfahrung n. d. Markteinf.), gastrointestinale Nekrose (Erfahrung n. d. Markteinf.), Kolitis (Erfahrung n. d. Markteinf.), Raumforderung im Intestinum (Erfahrung n. d. Markteinf.), Pruritus, Ausschlag, intestinale Kristallablagerung (Einführung n. d. Markteinf.). Darreichungsform, Packungsgr.: Die Tabletten sind in Polyethylenflaschen mit hoher Dichte mit Polypropylenverschlusskappe verpackt. Packungsgrößen: 1 × 180 Filmtabletten pro Flasche. Weit. Einzelh. u. Hinw. s. Fach- u. Gebrauchsinfo. Verschreibungspflichtig. Stand 01/2022

Vafseo 150mg/300mg/450mg Filmtabletten. Wirkst.: Vadadustat. Zus.: 1 Filmtablette enthält: 150/300/450mg Vadadustat. Sonst. Bestandt.: Mikrokristalline Cellulose (E 460), Poly(O-carboxymethyl)stärke-Natriumsalz, Hypromellose (E 464), hochdisperses Siliciumdioxid (E 551), Magnesiumstearat, Poly(vinylalkohol) (E 1203), Macrogol (E 1521), Talkum (E 553b), Titandioxid (E 171), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172) (Vafseo 300 mg Filmtabletten), Eisen(III)-oxid (E 172) (Vafseo 450 mg Filmtabletten), Eisen(II,III)-oxid (E 172) (Vafseo 450 mg Filmtabletten). Anw.: Vafseo wird angewendet b. Erwachsenen mit chronischer Erhaltungsdialyse zur Behandlung von symptomatischer Anämie (niedriger Gehalt an roten Blutkörperchen oder Hämoglobin im Blut), die mit einer chronischen Nierenerkrankung (CKD) verbunden ist. Gegenanz.: Überempfindlichkeit gegen d. Wirkstoff o. einen d. sonst. Bestandteile. Bes. Warnhinweise unter 4.4 d. Fachinfo. Nebenwirk.: Sehr häufig: Bluthochdruck (Hypertonie), Blutgerinnsel (thromboembolische Ereignisse), Durchfall. Häufig: Kopfschmerzen, Krampfanfälle, niedriger Blutdruck (Hypotonie), Überempfindlichkeit, Husten, Verstopfung, Übelkeit, Erbrechen, Schmerzen im Oberbauch, erhöhte Leberenzymwerte. Gelegentl.: erhöhte Bilirubinmenge im Blut. Warnhinw.: Weit. Einzelh. u. Hinw. s. Fach- u. Gebrauchsinfo. Verschreibungspflichtig. Stand: 03/2025. Zulassungsinhaber: MEDICE Arzneimittel Pütter GmbH & Co. KG, 58638 Iserlohn, www.medice.de

Velariq®  1 mg/ml Lsg. zur intravesikalen Anwendung. Wirkst.: Oxybutyninhydrochlorid. Zus.: 1 ml Lsg. enthält 1 mg Oxybutyninhydrochlorid, eine skalierte Fertigspritze mit 10 ml Lsg. enthält 10 mg Oxybutyninhydrochlorid. Sonst. Bestandteile: Salzsäure 10%, 0,9%ige Natriumchloridlsg. Anw.: z. Unterdrückung einer neurogenen Detrusorüberaktivität (NDÜ) bei Kindern ab 6 Jahren u. bei Erwachsenen, die ihre Blase mittels sauberer intermittierender Katheterisierung entleeren u. nicht adäquat mit oralen Anticholinergika eingestellt sind. Gegenanz.: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff od. einen der sonst. Best.teile, schwere gastrointestinale Erkrankungen (z. B. schwere Colitis ulcerosa und toxisches Megakolon), Myasthenia gravis, Engwinkelglaukom u. Patienten mit einem Risiko für diese Erkrankungen, begleitende Sauerstofftherapie. Nebenw.: Harnwegsinfektion, asymptomatische Bakteriurie, Hyperprolaktinämie, Prolaktin erhöht (einmalig), Teilnahmslosigkeit, Halluzinationen, kognitive Störungen, Hyperaktivität, Schlaflosigkeit, Agoraphobie, Orientierungsstörung, Aufmerksamkeitsstörungen, Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, Somnolenz, Ermüdung, Dysgeusie, getrübter Bewusstseinszustand, Bewusstlosigkeit, anticholinerges Syndrom, Krampfanfall, Vertigo, trockenes Auge, anomale Sinnesempfindung d. Auges, Akkommodationsstörung, Supraventrikuläre Tachykardie, Hypotonie, Gesichtsrötung, Obstipation, Mundtrockenheit, abdominale Beschwerden, Schmerzen im Unterbauch u. Oberbauch, Übelkeit, Dyspepsie, Diarrhö, Hypohidrose, Ausschlag, nächtliches Schwitzen, Harndrang, Proteinurie, Hämaturie, Störungen bei der Entleerung d. Harnblase, Schmerzen an d. Instillationsstelle, Durst, Brustkorbbeschwerden, Kältegefühl. Verringerte Sauerstoffsättigung im Rahmen einer Sauerstofftherapie. Kinder könnten empfindlicher für die Wirkung des Produktes sein, insbes. in Hinblick auf psychiatrische u. das ZNS betreffende Nebenwirkungen. Nebenwirkungen einer anticholinergen Therapie, die bei der intravesikalen Anwendung von Oxybutynin nicht beobachtet wurden: Erbrechen, Anorexie, verminderter Appetit, Dysphagie, gastroösophageale Refluxkrankheit, Pseudoobstruktion bei Risikopatienten (ältere Personen od. Patienten mit Obstipation u. bei Behandlung mit anderen Arzneimitteln, welche die intestinale Motilität verringern), Verwirrtheitszustand, Agitiertheit, Angst, Alpträume, Paranoia, Symptome einer Depression, Abhängigkeit v. Oxybutynin (bei Patienten mit einer Vorgeschichte v. Drogen- od. Substanzmissbrauch), Arrhythmie, Hitzschlag, Engwinkelglaukom, Augeninnendruck erhöht, trockene Haut, Angioödem, Urtikaria, Photosensitivität, Überempfindlichkeit. Warnhinw.: Enthält den sonstigen Bestandteil mit bekannter Wirkung Natrium (3,5 mg/ml). Verschreibungspflichtig. Weit. Einzelh. u. Hinw. s. Fach- u. Gebrauchsinfo. Stand d. Inform.: 06/2024. MEDICE Arzneimittel Pütter GmbH & Co. KG, 58638 Iserlohn.

Keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich, Kartons enthalten Fertigspritzen u. sterile Adapter als Applikationshilfe. Weitere Informationen auf www.velariq.de