Gesundheit und Ökologie unter einem Dach
Mit seiner besonderen Transformation demonstriert das Unternehmen, wie sich moderne Gesundheitslösungen und ökologische Verantwortung in der Praxis verbinden lassen. „Nachhaltigkeit ist für uns kein losgelöstes Zusatzthema. Sie ist die Konsequenz aus dem Anspruch, Gesundheit umfassend zu betrachten. Denn physische, psychische, soziale sowie ökologische Gesundheit sind untrennbar miteinander verbunden“, so Medizinerin Pütter-Ammer. Diesem Grundsatz folgend beziehen die Iserlohner auch die Bedingungen mit ein, wie ihre Medikamente und andere medizinisch-therapeutische Aktivitäten entwickelt, hergestellt und vertrieben werden. Dabei kommen der Dekarbonisierung der Standorte und dem effizienten Umgang mit Ressourcen eine besondere Rolle zu. Die Erfolge lassen sich messen: So verdoppelte MEDICE zwischen 2015 und 2025 die Produktion von Arzneimittel-Packungen, während die marktbasierten Scope-1- und Scope-2-Emissionen halbiert wurden*. Möglich machten dies unter anderem die Abschaltung der gasbetriebenen Blockheizkraftwerke am Iserlohner Unternehmensstandort, der Anschluss an das Fernwärmenetz, der Ausbau der Photovoltaik, Strom aus erneuerbaren Quellen und der Ausbau der Elektrifizierung der Fahrzeugflotte.
Preis für MEDICE Tochterunternehmen schon im letzten Jahr
Im letzten Jahr wurde das MEDICE-Tochterunternehmen Green Guides mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie Unternehmen Prüfung & Beratung ausgezeichnet. Die Jury wertete das Unternehmen als maßgeblichen Impulsgeber für eine ressourcenschonende Ernährungswirtschaft. Das Tochterunternehmen der MEDICE unterstützt Großküchen und Caterer dabei, Lebensmittelverschwendung gezielt zu reduzieren und Ressourcen effizienter einzusetzen. Mit FOODPRiNT4U werden zudem die Umwelt- und Gesundheitswirkungen von Speisen bilanziert und für eine nachhaltigere Speiseplanung transparent gemacht.
Preisverleihung mit europäischer Perspektive
Am 3. Dezember 2026 werden die Sieger des Deutschen Nachhaltigkeitspreises beim #DNP26 in Düsseldorf feierlich ausgezeichnet. Sie vertreten Deutschland als National Champions Germany im europäischen Wettbewerb.
* Der Begriff „Scopes“ stammt aus dem "Greenhouse Gas Protocol", dem internationalen Standard zur Erfassung von Treibhausgasemissionen. Hierbei wird je nach Herkunft der Emissionen in drei Kategorien (Scopes) unterteilt:
· Scope 1: direkte Emissionen aus unternehmenseigenen Quellen (z.B. stationäre Verbrennung von Gas für Heizung, eigene Fahrzeugflotte, etc.).
· Scope 2: indirekte Emissionen aus zugekaufter Energie (z.B. Strom oder Fernwärme).
· Scope 3: alle weiteren indirekten Emissionen entlang der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette (z.B. Einkauf von Rohstoffen, Produktentsorgung, etc.).