| Produktmerkmale | Beschreibung |
|---|---|
| Apothekenpflichtig | Ja |
| Rezeptpflichtig | Nein |
| Marke | CC-Nefro |
| Darreichungsform | Filmtabletten |
| Indikation | Hyperphosphatämie |
| Anwendungsgebiet | Behandlung von erhöhten Serumphosphatspiegeln bei chronischer Niereninsuffizienz, insbesondere bei Patienten unter Dialysebehandlung |
Pflichtangaben für medizinische Fachkreise
CC-Nefro 500 mg Filmtabletten. Zus.: 1 Filmtablette enthält: 500 mg Calciumcarbonat (entspr. 200mg Calcium). Sonstige Bestandteile: Povidon K 30, Crospovidon, hochdisperses Siliciumdioxid, mikrokristalline Cellulose, Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzl.], Talkum, Titandioxid (E 171), Macrogol 6000, Lactose-Monohydrat, Hypromellose, Macrogolstearat 400. Anw.: Erhöhtes Serumphosphat (Hyperphosphatämie) bei chronischer Niereninsuffizienz, insbesondere bei Patienten unter Dialysebehandlung. Gegenanz.: Überempf. gegen d. Wirkstoff o. e. d. sonst. Bestandteile. CC-Nefro darf nicht eingenommen werden bei Hypercalcämie, z. B. infolge Hyperparathyreoidismus, Vitamin-D-Überdosierung, paraneoplastischen Syndromen (bei Bronchialkarzinom, Mammakarzinom, Hypernephrom, Plasmozytom), Knochenmetastasen, Sarkoidose, Immobilisationsosteoporose u. bei Fehlen von freier Salzsäure im Magensaft. CC-Nefro sollte nur unter laufender Überwachung der Calcium- u. Phosphatkonzentrationen im Blut u. Urin angewandt werden bei Niereninsuffizienz, absorptiver o. renaler Hypercalciurie, Nephrocalcinose, Calciumnierensteinen u. Hypophosphatämie. Nebenwirk: Häufigk. nicht bekannt: Bei Niereninsuffizienz u. langfristiger Einnahme hoher Dosen kann es zu Hypercalcämie u. metabolischer Alkalose kommen. Patienten mit chron. Nierenversagen, die CC-Nefro als Phosphatbinder erhalten, können (z. T. hochgradige, nicht vorhersehbare) hypercalcämische Episoden entwickeln. Aus diesem Grund sind konsequent regelmäßige Kontrollen der Serumspiegel für Calcium u. Phosphat unerlässlich. Völlegefühl im Magen durch Bildung v. Kohlendioxid (auch bei Beachtung der empf. Dos.); Verminderung der Phosphatresorption durch Bildung von schwer löslichem Calciumphosphat. Vermehrte Calciumausscheidung im Urin, die eine Steinbildung begünstigen kann (i. d. ersten Monaten d. Gabe v. Calcium); bei Niereninsuffizienz u. langfristiger Einnahme hoher Dosen kann es zu Hypercalciurie kommen. Gefäß- und Weichteilkalzifikationen. Zur Vorbeugung von Weichteil- und Gefäßkalzifikationen wird eine mögl. niedrige Dosierung v. Calciumcarbonat empf., die sich strikt a. d. Serumcalcium- und Serumphosphatspiegeln orientiert. Darreichungsform, Packungsgr.: 100 Filmtabletten, 200 Filmtabletten. Apothekenpflichtig. Stand: 02/2019